Sind Kredite deutscher Banken nach Rating-Krise unsicher?

Einige Ratingagenturen wie Standard & Poors oder Fitch haben bereits damit begonnen, europäischen Staaten ihre Kreditwürdigkeit herabzustufen. Erst kürzlich traf es Italien und Frankreich. Aber auch gegenüber Deutschland wurden schon des Öfteren kritische Stimmen laut und eine Herabstufung angedroht. Aber auch wenn Ratingagenturen die deutsche Kreditwürdigkeit herabstufen, bleiben Verbraucherkredite davon unbetroffen.

Es gibt immer wieder Situationen im Leben, die eine Kreditaufnahme erforderlich machen. Sei es ein Autokauf, der Kauf einer Immobilie oder auch die Finanzierung von Möbeln oder vielleicht einer Reise. Auch bei einem dauerhaft überzogenen Dispo ist es günstiger, diesen in einen Kredit umzuwandeln, da bei diesem deutlich niedrigere Zinsen anfallen. Je nach Art und Größe des Kredites stehen Verbrauchern unterschiedliche Arten zur Verfügung. Gerade für kleinere Beträge ist meist der Ratenkredit oder Sofortkredit empfehlenswert. Hierbei wird die benötigte Summe und die anfallenden Zinsen sowie Gebühren zusammengezählt. Die Gesamtkreditsumme wird durch die Kreditlaufzeit geteilt, wodurch die monatliche Rate ermittelt wird. Der Ratenkredit wird also zu monatlich immer gleichbleibenden Raten zurückbezahlt.

Werden Kredite besonders schnell bearbeitet und ausbezahlt, werden diese unter dem Begriff „Sofortkredit“ vermarktet. Diese Kredite sind besonders sicher und planbar, da von Anfang bis Ende die monatliche Belastung fest steht. Weitere Kredite sind die Autofinanzierung. Hierbei wird meistes der Fahrzeugschein als Sicherheit beim Kreditgeber hinterlegt. Zudem ist die Laufzeit meist relativ kurz und deshalb die monatliche Rate relativ hoch oder es wird eine entsprechende Anzahlung- oder Restzahlung verlangt. Schließlich muss die Finanzierung abgeschlossen sein, bevor die übliche „Lebensdauer“ des Fahrzeugs erreicht ist. Eine besondere Art und auch in verschiedenen Finanzierungsarten möglich, ist die Immobilienfinanzierung. Dies läuft meist über viele Jahre, weshalb die Zinsen oft nicht für die gesamte Laufzeit festgeschrieben sind. Wenn die Zinsen fallen, kann dies von Vorteil sein, natürlich wenn sie steigen, kann die monatliche Belastung höher werden.

Egal welcher Kredit benötigt wird, muss in jedem Fall die Kreditaufnahme gut überlegt sein. Die dadurch entstehende monatliche Belastung muss gut überlegt und ausgerechnet sein. Ein zu hoher oder teurer Kredit führt oft zu einer erneuten Kreditaufnahme und ein Teufelskreis in die Schuldenspirale beginnt. Nach Abzug sämtlicher monatlichen Belastungen und Ausgaben wie Lebensmittel, Versicherungen Spritkosten, Strom und so weiter sowie einer Gegenüberstellung der fixen monatlichen Einnahmen wird die Summe ermittelt, die rein theoretisch zur Verfügung stünde. Allerdings darf hier wiederum nicht der ganze Betrag verwendet werden, da auch außergewöhnliche Ausgaben mit eingeplant werden müssen, wie eine Autoreparatur oder defekte Haushaltsgeräte. Ist die Spanne zu gering oder liegt die Gefahr vor, sich dabei zu Überschulden, sollte die Kreditaufnahme sehr gut überlegt werden. Hat man sich zu einer Kreditaufnahme entschieden, ist es ratsam einen Kleinkredit vergleich durchzuführen. Denn die Unterschiede nicht nur bei den Zinsen, sondern auch bei weiteren Konditionen wie Bearbeitungsgebühren, sind von Anbieter zu Anbieter verschieden.

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